Categories
Uncategorized

Gen Z: 6 Gründe, warum wir sie nicht unterschätzen sollten

„YOLO – You only live once“. Die meisten Menschen haben diesen Spruch schon einmal gehört und nehmen ihn mit Humor. Doch tatsächlich ist dieser Spruch für die Gen Z eine Art Leitbild. Im Allgemeinen wird der Gen Z immer eher negativ dargestellt und ihr nachgesagt, dass sie die privaten Bedürfnisse weit über die beruflichen Bedürfnisse stellt. Ihnen ist Freizeit wichtiger als eine steile Karriere. Doch stimmt das wirklich? Bitte überdenke deine Meinung ernsthaft, nachdem Du diesen Text gelesen hast. Denn die Gen Z ist eine gute Generation!

Im Kollektiv hat diese Gen Z einen großen Einfluss. „Die Gen Z hat die Macht der Demografie auf ihrer Seite. Unternehmen werden nicht vermeiden können, auf ihre Vorstellungen von Arbeit einzugehen.“ So lautet ein Zitat von Prof. Christian Scholz, einem der größten Kritiker aber zugleich auch Bewunderer der Gen Z. Daraus lässt sich ableiten, dass Arbeitgeber mittel- bis langfristig auf die Ideale der Gen Z eingehen müssen. Doch dabei muss das gar nichts schlimmes bedeuten. Fragt man beispielsweise nach dem Standpunkt des 17 Jahre alten Gründers der Tubeconnect Agentur Charles Bahr, lautet dieser wie folgt: “Insgesamt kommen wir etwa auf die gleiche Bildschirmzeit, die die Menschen früher vor dem TV verbracht haben. In dieser Zeit konsumieren wir aber viel, viel mehr Content!”

Aus dieser Aussage lässt sich ableiten, dass das junge Volk von heute in der Lage ist, Inhalte aus den Medien viel effizienter aufzunehmen. Als Beispiel: Jemand, der vor 15 Jahren eine Stunde TV gesehen hat, konnte nur eine maximal vorgegebene Menge an Informationen aufnehmen. Der Grund dafür ist, dass das TV-Programm und die Werbung fest vorgegeben sind und jeder Konsument denselben Content zur selben Zeit sieht. Heute ist es aber so, dass dank Social Media und On-Demand Streaming jeder Endnutzer selbst den Konsum bestimmen kann. Dazu gehören sowohl Konsumzeitpunkt als auch Konsuminhalt. 

6 Gründe, die für die Gen Z sprechen

Jeder Nutzer kann explizit den Content sehen, der ihn auch Interessiert und andererseits stehen ihm die verschiedensten Medien zur Verfügung. Was früher nur über den Fernseher abgewickelt werden konnte, geht heute zusätzlich online via YouTube, Netflix, Instagram oder einem der weiteren zahlreichen Informationskanäle. Die Plattformen kreieren massiven Content über die verschiedensten und unabhängigsten Themen. Die Methodik der Online-Medien ist oft klar zu erkennen. Gerade bei YouTube sind Kurzvideos eine sehr beliebte Art, um einen komplexen Themeninhalt kompakt zusammenzufassen. Dieses gezielte platzieren von Inhalten macht das Konsumieren schlussendlich so effizient!

Selbstverständlich ist die oben aufgeführte Entwicklung nur eines von vielen Beispielen. Um Euch kurz und knackig darzustellen, wie gut die Gen Z entgegen vieler Meinungen eigentlich doch ist, kommen nun sechs Gründe, die für diese Generation sprechen:

1. Die GenZ wirkt dank Personal Branding authentisch!

Heute ist es üblich, dass Personen im Internet über Produkte und Projekte sprechen. Egal ob YouTube, Online-Blogs oder klassische Websites, bei jedem Kommunikationsmedium steht der Mensch im Vordergrund. Und genau darum geht es beim Personal Branding, denn Menschen folgen lieber anderen Menschen anstatt irgendwelcher Marken. Als Beispiel: Viele YouTuber aus der heutigen Zeit, haben großen Einfluss (sie sind sog. Influencer) auf die Menschheit und die meisten von ihnen stammen selbst aus der Genration Z. Der Mensch selbst ist hierbei eine Marke und hier sind wir wieder beim Personal Branding.

2. Die Gen Z wird den Arbeitsmarkt dominieren und beeinflussen

In den USA besteht die Gen Z aus 61 Millionen Menschen. Bis 2030 sind dies Rund 30 Prozent der Arbeitskräfte. In Deutschland hingegen wird die Gen bereits jetzt auf 10 Prozent der Gesamtbevölkerung beziffert. Tatsächlich weiß die Gen Z, dass der Arbeitsmarkt durch rasante technologische Entwicklung radikal verändert wird. Aus diesem Grund glaubt die Mehrheit, dass die derzeitigen Arbeitsplätze in 20 Jahren nicht mehr in der Form existieren. Allerdings führt dies nicht zu einem Abbau der besetzten Stellen. Vielmehr geht es hierbei um eine Verlagerung der Tätigkeiten in andere Bereiche.

3. Die Gen Z ist ehrgeizig und zielstrebig!

Im Gegensatz zu den Millennials wird die Gen Z durch Karriereförderung und finanzielle Anreize angespornt. Hierbei würden sich viele junge Leute neue berufliche Fähigkeiten aneignen, um mehr Geld dazu verdienen. Das macht die Gen Z gleichzeitig zu einer zielstrebigen und fleißigen!

4. Die Gen Z verfügt über ein positives Maß an Selbstsicherheit!

Rund 88 Prozent der Gen Z sind optimistisch, dass sie eine positive und erfolgreiche Zukunft haben werden. Das ist wiederum auf das Social Branding verschiedener Influencer zurückzuführen. Dank des vielseitig vermittelten positiven Denkens dieser Influencer, glaubt auch die restliche Gen Z an eine optimistische Zukunft. Ausschlaggebender Grund: Jeder Influencer hat einmal genauso angefangen, wie jeder andere!

5. Die Gen Z denkt sparsamer als die Millenials

sie hat ein erhöhtes Bewusstsein über die Bedeutung des Geldes. Vielen ist klar, dass dies ein wichtiger und entscheidender Faktor für das Leben sein kann. Doch nicht alles, was man direkt sieht, muss man auch direkt haben. Sie sammelt lieber Erlebnisse als Statussymbole.

6. Die Gen Z ist neugierig und wissbegierig!

Die Menschen aus dieser Zeit lassen sich keine Chance entgehen, alle technischen Möglichkeiten im Berufsleben auszunutzen. Sie kennen es gar nicht anders, dass die Technikwelt im ständigen Wandel ist. Als Beispiel sei nur die stetige Weiterentwicklung des iPhones erwähnt. Alles was neu ist, ist sofort interessant! So wird sich dieses Denken auch im Berufsleben etablieren.

Nach all diesen Erkenntnissen offenbart sich nun ganz offensichtlich die Kehrseite der Medaille. Ganz klar ist festzustellen, dass die Gen Z anders tickt, als vorangegangene Generation. Anders, nicht schlechter! Vor allem dank Social Media hat die Generation ein ganz individuelles Denken entwickelt, dass einerseits sicher das Berufsleben und die Arbeitgeberdenkweise beeinflussen wird, andererseits den Arbeitgebern viel positiven Inhalt beisteuert!

Wie nimmst du die Generation Z wahr?

PS – Sharing is caring: Ich freue mich über dein Feedback unter Kommentare. Wenn dir der Artikel gefällt, dann klicke bitte like und/oder share, um auch anderen Interessierten den Beitrag zugänglich zu machen. Herzlichen Dank für deinen Support!

Über die Autorin: Irène Kilubi begleitet Vordenker, Macher und Pioniere bei der Realisierung ihrer individuellen Personal Branding Vision.

Categories
Uncategorized

New Work: Home Office ja – aber bitte mit Digital Detox Zonen

»What surprises me lately is how much I miss all the annoying people at work.«

Mitte März 2020 arbeiteten 45 Prozent der Deutschen im Home Office (Bitkom, 2020). Die Corona-Pandemie hat fast jede·n Zweite·n von uns nicht nur für viele Freizeitaktivitäten, sondern auch für die Arbeits-zeit, quasi „Hausarrest“ erteilt. Allerdings kann man nicht wirklich von Arrest sprechen, denn viele Arbeitnehmer·innen haben die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, dankend angenommen: Das Institut für Generationenforschung unter der Leitung von Rüdiger Maas hat umfangreiche Corona-Studien 2020 (generationthinking, 2020) durchgeführt und herausgefunden, dass Arbeitnehmer·innen mit Kindern zuhause im Home Office nicht viel schlechter zurechtkommen, als jene ohne Kinder. Allerdings ist von zu Hause aus arbeiten bei Weitem kein Selbstläufer: Das größte Hindernis für die Befragten sind Prob-leme mit der Software und Hardware. Und tatsächlich gefolgt von Sehnsucht: Nämlich nach informellem Austausch mit den Kollegen.

Warum wir das Konzept New Work überdenken müssen

Was wir derzeit erleben, kann mit dem Begriff „New Work“ umschrieben werden. Das vom österreichisch-amerikanischen Soziologen Frithjof Bergmann in den 1970er-Jahren entwickelte Konzept, bezeichnet den Wandel der Arbeitswelt, hin zu modernen und flexiblen Arbeitsplatz-modellen. Diese Anpassungsfähigkeit der Arbeitswelt ist derzeit auch dringend nötig: Nicht nur die Corona-Pandemie, sondern auch der demographische Wandel, der zukünftig weniger Bewerber auf den Arbeitsmarkt befördern wird, zeigen uns, dass Arbeitgeber·innen das Konzept New Work überdenken müssen, um für zukünftige Bewerber·innen weiterhin attraktiv zu sein. Diese Anpassung in Form von New Work-Arbeitsplätzen könnte eine Lösung sein, dem demografischen Wandel entgegenzuwirken.

Wir befinden uns glücklicherweise in einer komfortablen Situation: Die Digitalisierung kann uns helfen, Distanzen zu überwinden und Menschen unabhängig ihres Aufenthaltsortes miteinander verknüpfen. Gewusst wie, also! Denn durch den derzeitigen Wandel der Arbeitswelt sind neue Freiräume entstanden, sowohl in physischer, als auch in sozialer Natur. Und diese schreien geradezu danach, strukturiert zu werden, wenn man auf die Probleme der Menschen im Home-Office blickt.

Das Konzept New Work hat hierfür einige Lösungen in petto: Der alte Arbeitsplatz wird frei und steht neuen Nutzungsmöglichkeiten offen, beispielsweise für das Social Office, einem Raum für gemeinsame kreative Tätigkeiten und Networking. In der digitalen Welt bietet sich die Social Coffee Station an, eine virtuelle Plattform, die den Mitarbeitenden für informelle Gespräche zur Verfügung steht. Und da wäre natürlich noch das neue Home Office, dem durch ein digitales und soziales Starterpaket ins Leben geholfen werden muss. Hier hat der Arbeitgeber Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen des Branded Home Office, wenn beispielsweise das Corporate Design des Unternehmens als virtueller Hintergrund bei Videokonferenzen integriert wird. Denn die Daily Hassles, ganz alltägliche Störungen durch die Kinder oder den Paketdienst, müssen auch dort bewältigt werden. Sie werden Bestandteil des neuen Arbeitens sein. Helfen kann hierbei die Digital Detox Zone, räumliche oder zeitliche Slots, in denen die Arbeitnehmer·innen nicht erreichbar ist, um die Zeit für die Bewältigung der daily hassles oder für ungestörtes Arbeiten zu haben.

Ganz egal für welches Konzept man sich entscheidet, es werden in Zukunft neue Fragen beantwortet werden müssen: Inwieweit darf der Arbeitgeber in den individuellen Arbeitsplatz eingreifen? Muss der Arbeitgeber den Arbeitsplatz einrichten? Und wo hat der Arbeitgeber Freiheitsspielräume?

Denn so zukunftsträchtig das Konzept New Work auch klingen mag, es dürfen nicht alle Mitar-beiter·innen über einen Kamm geschert werden. Denn es wird immer auch Leute geben, deren private Situation kein Arbeiten im Home Office zulässt – oder die schlichtweg den physischen Arbeitsplatz bevorzugen. Das zwar langweilig klingende Konzept „Alternierende Telearbeit“, beschreibt allerdings ein Modell, dass flexibel zwischen dem Arbeitsplatz und dem Home Office vermitteln soll und an individuelle Bedürfnisse der Mitarbeitenden adaptiert werden kann.

Quellen: 

  1. Bitkom (2020): Homeoffice in Zeiten der Corona-Pandemie. URL: https://www.bitkom.org/Themen/Corona/Homeoffice-in-Zeiten-der-Corona-Pandemie, aufgerufen am 27.11.2020.
  2. www.generation-thinking.de

Weitere Artikel von mir findest Du hier:

https://www.xing.com/news/insider-collection/IreneY_Kilubi/?sc_o=profile_news_insider_module_to_insider_article_overviewpage_click

Categories
Uncategorized

Generation XYZ – Herausforderungen und Chancen auf dem Arbeitsmarkt

The generations from the year of birth 1965 to the present day are often compared sociologically. One speaks in this context of the generations X, Y and Z. But not only for sociologists, but also for workers in general, it makes sense to take a closer look at the division of the generations XZ. Many of the ascribed attributes provide information about the role of the corresponding group members within the labor market and in some cases differ greatly from one another. They also give a forecast of future movements in the labor market.

I suspect that in the future it will not primarily depend on what, but that you have studied. By doing this, a graduate proves that they have analytical skills and can solve problems. In addition, the technical permeability could increase. It is conceivable, for example, that a historian works for an insurance company.
Steffen Laick, Head of Recruitment at EY

With this, Laick addresses a pregnancy difference between generation X and the following Y generation.

Klaus Hurrelmann elaborates on this thought much more critically by referring to the importance of degrees in general: “The ‘Ypsiloners’ have the support of their parents, who think: the main thing is Abitur. What you really learn does not matter in terms of content . What counts is the good report. “

Attitude to the world of work

All three generations differ greatly in the way they view work as such. While Generation X primarily has a career in mind and is constantly looking for opportunities for advancement, it is more important for Ypsilons to enjoy their work and to realize themselves in this way. Generation Z, on the other hand, is primarily interested in a strong separation between work and private life. So, in principle, they think little of home office or regular overtime.

motivation

As different as their view of working life, the XZ generations differ in terms of their motivation for work. Those who belong to Generation X are usually motivated by the prospect of free work design, professional development opportunities and a good balance between work and private life (work-life balance). The Ypsiloners, on the other hand, orientate themselves towards self-realization, flat hierarchies and networking with other employees and employers. In the Z generation, there is a strong will to develop freely. This also includes potential opportunities to try things out and change course if necessary.

Skills

Depending on your age, there are other events that influence and shape your own biography in an individual way. Depending on the generation, different talents and skills are developed to different degrees. The X generation, which was shaped by the fall of the Berlin Wall, for example, shows pronounced pragmatism and independence. The following Y generation experienced the uncertainty caused by global terrorism, but also discovered new opportunities through the digital revolution and the resulting changed conditions in leisure and work. Accordingly, they score above all with a high affinity for technology and expertise in dealing with the new media. The young Generation Z, shaped by globalization, already shines with its international openness and flexibility.

communication

Due to their age and different backgrounds, the XZ generations prefer different communication channels, both professionally and privately. Generation X generally favors telephone and email contact. In addition, there is still communication via SMS. The Y generation is a bit more modern and prefers to use messenger services such as What’s App and social media platforms. Although the majority have not yet arrived on the job market, trends in terms of communication can already be identified among Generation Z as well. This takes place primarily via social media; What’s App is also used in parallel.

salary expectations

Generation X is used to competing hard for jobs. You are ready to take extra efforts and, if necessary, restrictions. Although this group of people also expects to be given the chance to move up to a higher salary bracket, they are generally willing to work temporarily for a lower salary themselves. The Ypsilonians, on the other hand, who attach great importance to their private life, usually have higher salary expectations than the previous generation. This is the only way for them to find enough time for hobbies and leisure activities. Generation Z already knows that there is a shortage of skilled workers in many fields. You don’t have to fight for jobs. Instead, when they enter the world of work, they enjoy the prevailing competitive situation on the part of employers.

Conclusion

Knowing the generation differences is desirable for both employers and employees. The comparison not only helps you to understand your colleagues or employees better, it also helps you to learn from each other in the best possible way. Orientation towards the next generation can, for example, ensure that you will be able to keep up in your job in the future. But older vintages are also valuable due to their wealth of experience. As an employer, you can deploy employees more specifically depending on their generation-typical skills and thus increase the efficiency of your company.

Sources:

absolventa (2019). Generation XYZ – the overview of the generations on the job market. Available at: https://www.absolventa.de/karriereguide/berufseinsteiger-wissen/xyz-generationen-arbeitsmarkt-ueberblick

brandeins (2019): GenZ – First the pleasure, then the work. Available at: https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/personal/generation-z-erst-das-vergnuegen-dann-die-arbeit

German wave (2014). Education as an end in itself: Generation Y.Available at: https://www.dw.com/de/bildung-als-selbstpunkt-die-generation-y/a-17899182

Spiegel Media (2019). The generation concept. Available at: https://spiegel.media/news-daten-und-ffekten/das-generationen-konzept

Springer Professional (2019): Corona does not shake Generation Y and Z. Available at: https://www.springerprofessional.de/personalentwicklung/recruiting/was-generation-xy-und-z-vom-job-erwarten/12071166